Leistung

Interner Infrastruktur-Pentest

Die entscheidende Frage lautet nicht, ob jemand ins Netzwerk kommt – sondern was passiert, wenn es soweit ist. Genau das teste ich.

Das Szenario

Ein Mitarbeiter klickt auf den falschen Anhang. Ein Laptop wird gestohlen. Ein Dienstleister hängt mit einem infizierten Gerät am Netz. In allen drei Fällen steht ein Angreifer plötzlich innerhalb Ihres Netzwerks – und ab diesem Punkt zählt nur noch, wie gut Ihre interne Struktur ihn ausbremst. Ich starte deshalb mit einem einfachen Netzwerkzugang oder einem Standard-Benutzerkonto und arbeite mich von dort so weit vor, wie ich komme. In den meisten Umgebungen dauert der Weg zum Domain Admin deutlich kürzer, als die IT-Abteilung erwartet.

Was ich prüfe

  • Active Directory. Angriffspfade zum Domain Admin: Kerberoasting, AS-REP Roasting, unsichere Delegierungen, überprivilegierte Dienstkonten und vererbte Berechtigungen.
  • Rechteausweitung. Wege vom Standardbenutzer zum lokalen Administrator: fehlende Patches, unsichere Dienstpfade, Anmeldedaten in Skripten und Gruppenrichtlinien.
  • Netzwerksegmentierung. Ob die Trennung zwischen Büro-, Server-, Produktions- und Gästenetz tatsächlich hält oder nur im Netzplan existiert.
  • Passwortqualität. Offline-Analyse der Passwort-Hashes auf schwache, mehrfach verwendete und geleakte Kennwörter – auch bei privilegierten Konten.
  • Protokoll- und Relay-Angriffe. LLMNR, NBT-NS und mDNS als Einfallstor, dazu SMB-Relay und fehlendes Signing – die Klassiker, die in der Praxis fast immer funktionieren.
  • Server und Clients. Patch-Stand, Härtung, lokale Adminrechte, ungeschützte Freigaben und Datenbanken ohne oder mit Standard-Authentifizierung.

Was Sie bekommen

  • Nachvollziehbar dokumentierte Angriffspfade – vom ersten Zugang bis zur höchsten erreichten Berechtigung.
  • Bewertung, wie weit ein Angreifer nach erfolgreichem Phishing tatsächlich kommen würde.
  • Abschlussbericht mit Risikoeinstufung, technischem Nachweis und konkreten Härtungsmaßnahmen.
  • Priorisierte Sofortmaßnahmen: Was in den nächsten zwei Wochen erledigt sein sollte und was mittelfristig.
  • Kostenfreier Nachtest der behobenen Schwachstellen innerhalb von drei Monaten.

Klarheit statt Bauchgefühl

Im Erstgespräch klären wir Umfang, Zeitrahmen und Kosten – unverbindlich und ohne Verkaufsdruck.